Dreikönigslauf Grafenau 6.1.2014

Drei Wochen Training waren ins Land gestrichen und in Baden Württemberg gibt es einige Läufe am Tag der Heiligen drei Könige. Eine gute Gelegenheit für einen ersten Trainingswettkampf dachte ich mir.

Da Schwäbisch-Hall auf Grund des guten Wetters schon so gut wie ausgebucht war entschied ich mich für den Lauf in Grafenau ( ein Teil der BB-Winterlaufserie ). Das Höhenprofil flößte mir norddeutschen Flachländer zwar gehörigen Respekt ein, aber es sollte ja ein Trainingslauf sein. Und was gibt es besseres als so einen hügeligen Lauf um gut vorbereitet zu sein für kommende Herausforderungen.

Bei der Ankunft an der Halle und dem Start- und Zielpunkt war ich erstmal überrascht, wie viele Menschen sich hier einfanden. Alleine für den Hauptlauf waren es fast 500 Läufer. Auch die Organisation war professionell und freundlich. Zum Beispiel war an vielen  Wänden bebildert, wie man die Zeitnahmechips zu befestigen hatte. Auch das Nachmelden lief zügig und problemlos ab und Umkleiden und Toiletten waren ausreichend vorhanden und in sehr gutem Zustand.

Um 10.45 Uhr ging es langsam zum einlaufen um dann für den Start um 11 Uhr gut gerüstet zu sein. Da ich ohne große Ambitionen startete und erst einmal schauen wollte wie ich über die Berge komme, fügte ich mich relativ weit hinten in die Läufermasse ein.

Nach einem ziemlich engen und harmlosen Beginn fing dann auch bald der erste Anstieg über ca. 2 km an. Da ich weit hinten gestartet war sollte es ein Lauf mit sehr vielen Überholungen werden. Den ersten Berg überstand ich gut ( war ihn allerdings auch langsam angegangen ), die folgenden Bergab-Abschnitte rannte ich dann in möglichst vollem Tempo herunter.

Der zweite Anstieg war dann weniger lustig. Nicht umsonst hatte dieser den wenig Mut machenden Namen „Dreckshügel“ erhalten, und ein Schild kündigte die letzten 300m zum Gipfel an. Als einer der wenigen in meiner Gruppe erreichte ich die Spitze laufend. Wobei „laufend“ durchaus relativ zu sehen ist und ich meine Oberschenkel so stark wie selten bisher gespürt habe ( wie gesagt bin ich Flachländer ).

Auf dem Gipfel gab es zum Glück dann eine Verpflegungsstation, u.a. mit warmen Tee, welchen ich dankbar zu mir nahm.

Den Rest der Strecke konnte ich dann relativ problemlos absolvieren, es ging noch ein paar mal auf und ab, aber bei weitem nicht mehr so extrem wie bei dem „Dreckshügel“. Das Höhenprofil kündigte zwar einen biestigen dritten Anstieg an, jedoch nahm ich den nicht mehr wirklich war. Vielleicht war die Strecke doch noch verändert worden? Dies hat mich jedenfalls etwas in der Renneinteilung negativ beeinflusst, weil ich noch ein paar Körner sparen wollte und die im Endeffekt gar nicht mehr brauchte. Dafür flog ich dann aber beim letzten Kilometer ins Ziel hinab.

Auch dort wartete wieder eine tadellose Organisation. Die Chips wurden einem abgenommen und es gab wieder Tee, warme Brühe usw.

Meine Zielzeit von 51:30 war dann natürlich nicht der Rede wert und fast 6 Minuten über meiner eigentlichen Bestzeit. Aber Spaß hat dieser Lauf definitiv gemacht und ich kann ihn nur wärmstens empfehlen als ersten Trainingslauf am Anfang des Jahres.

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